Meine Unterkunft befand sich in Mao, der Hauptstadt der Insel. Von meinem Hotelfenster aus konnte ich die wunderschöne Altstadt sehen, die sich auf einem Plateau gleich neben dem Hafen befindet. Viele alte Häuser und einige Kirchen konnte man dort sehen, die teilweise schon beeindruckend wirkten. Nach einem Streifzug durch die Stadt und das Testen einiger Restaurants wurde mir klar, dass ich mehr sehen wollte. Zu Fuß mit meinem Rucksack spazierte ich zur Gala Macarella. Die Bucht besteht aus teilweise sehr hohen Felsen und das Wasser ist noch richtig klar.
Ein weiterer Ausflug brachte mich zu den uralten Cova dès Coloms. Diese beeindruckenden Höhlen, die etwas abseits des Weges lagen, waren einst vor langer Zeit eine Kultstätte der Eingeborenen. Tatsächlich befinden sich noch mehrere Zeitzeugen dieser Epoche auf der Insel. Viele alte Siedlungen, Gräber, Steinkreise und vermeintliche Altäre aus Stein sind überall zu finden und ziehen einen in ihren Bann. Was die ehemalige Kultur wohl so alles getrieben hat und was aus ihnen wohl geworden ist?
Neben den vielen Wanderungen, in denen ich die vielseitige Insel beschritt, war ich natürlich auch Schwimmen. Menorca ist wunderschön vor allem an der Punta Prima, die mit flachem abfallendem Sandstrand lockt. Grundsätzlich empfehle ich aber eher an der Südküste einen Strand zu suchen, da die Nordküste durch den Nordwind wohl doch eher mehr für Surfer geeignet ist. Abends beginnt dann im Hafen der Stadt das richtige Leben. Uneingeschränkt zu empfehlen ist die TseTse Bar. Zwar ein wenig teurer als viele anderen Bars am Hafen, dafür aber mit einem wunderschönen Ausblick auf den gesamten beleuchteten Hafen. Wer eine Disco oder Ähnliches sucht, der muss ein wenig weiter fahren und wird sicherlich fündig werden.
Ich werde schon bald wieder reisen menorca ist hat nicht mit einem Mal zu erobern
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