Reiseberichte


21. September 2009

Den Harz auf vielen Wegen erkunden

Category: Europa – Steffen – 15:02

Wer sich für einen Urlaub im Harz entscheidet, der weiß zumindest vorher schon, dass es hier nicht langweilig werden kann. Den knapp 25.000 Hektar großen Nationalpark Harz kann man sich von unterschiedlichen Ausgangspunkten erschließen. Auf der Ostseite in Gebiet von Sachsen- Anhalt gelegen, sind das die Städte Bad Suderode und Gernrode. Auch Harzgerode und Wernigerode sollte man einen Besuch abstatten. Letztere besitzen genau wie Gernrode sehenswerte historische Stadtkerne, die fast durchweg aus gut erhaltenen Fachwerkhäusern bestehen. Ein großer Teil des Stadtbildes von Bad Suderode ist durch die Ausrichtung auf den Kurtourismus geprägt worden. Bad Suderode ist nämlich nicht nur ein heilklimatischer Kurort, sondern bietet auch Thermalbadkuren an.

Während man auf der Ostseite des Harzes die Harzquerbahn nutzen kann, um von einem Ort zum anderen zu kommen, hat sich Niedersachen auf der Westseite des Mittelgebirges dazu entschlossen, den Personennahverkehr über Busse zu realisieren. So kann man von Bad Harzburg, von Clausthal- Zellerfeld oder von Braunlage aus zu seinen Tagesausflügen starten. Einer sollte auf jeden Fall zum Brocken führen. Der 1.141 Meter hohe Gipfel gehörte lange Zeit zum Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze.

Nachdem man die Sehenswürdigkeiten von Clausthal- Zellerfeld, Braunlage und Bad Harzburg erkundet hat, sollte man sich auch einen Ausflug zum Hexentanzplatz gönnen. Dort kann man auch einen Blick in das seit 1903 genutzte Bergtheater Thale werfen. Viele mystische Gestalten wurden hier in Stein gehauen. Zu jeder einzelnen davon gibt es Sagen, die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Auch die Überreste des Sachsenwalles kann man hier besichtigen oder mit der Gondelbahn eine Fahrt nach Thale hinunter antreten.

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